Die Chronik der Besudelung des Fördervereins Burgruine Lichtenegg durch Lichtenegg-info

Auszug aus Gerch und Rudi Stand Mai 2008

Gerch und Rudi im Gespräch

Auszug aus Lichtenegg-info, Stand Okt. 2008

Auch eine Idylle gibt Stoff zum Suddern und Grandeln....

 

Was hier so friedlich in der Abenddämmerung grast, an biblische Zeiten erinnert und für den einen oder anderen stressgeplaten Mitbürger gar Anlass genug ist, im Zusammenspiel mit dem Sonnenuntergang unseres Herrgott's wunderbare Schöpfung ehrfürchtig zu bestaunen, wird ein paar Meter (manchmal auch ein paar hundert Meter) weiter auf Nachbars Wiese schnell zum Ärgernis.

Einst auf Drängen an der Landschaftspflege interessierter Offizieller von Lichteneggs Gast- u. Landwirt angeschafft, sollten die wuscheligen Viecherchen - den Gemsen im Freiheitsdrang und Bezwingen von Hindernissen kaum nachhinkend - genügsam und brav den Burgberg von dort nicht zu duldendem Wildbewuchs freihalten, sich mit Fress- und Wanderdrang auf dieses Terrain beschränken.

Skutten, Bergschafe sind's halt. Und die haben ihre eigene Vorstellung von Landschaftspflege und Schafeleben. Der Nachbarn saftigem Gras hinter, vor und um deren Häuser herum geben sie ab und zu den Vorrang vor dem ihnen verordneten kraftlosen Dürr-, Mager- und Trockenrasen auf dem Burgberg.

Was machen? - Abschießen, lautete unlängst der Rat einer namhaften Persönlichkeit des öffentlichen Lebens. Der Reihe nach schlachten, meint der Besitzer, und ab und zu ein Mahl für die um ihre Grashalme Geschädigten zubereiten. In Zukunft mit oder ohne Schafe in Lichtenegg, das ist die Frage, die uns so schnell nicht loslassen wird.

 

17.04.2008

Midd dene Schaof is dös sua Woar

Zwei müde Wanderer - Sie wissen schon, die zwei "Näürmbercher" - haben wieder ein mal Lichtenegg angesteuert. „A Lammshaxl midd Kleeß und Boonagmüis, bringsd ma", bestellt der Gerch sein Mittagessen im Wirtshaus bei der Nina. „Ich mooch heit a Schnitzel, oba fei a groaß", meldet sich der Rudi.

Die Beiden prosten sich mit ihren frisch gezapften Weizen zu und sitzen sich dann eine kleine Weile wortlos gegenüber. „Haosd as neile glesn im Internet, döis voa dene Schaof?", unterbricht der Gerch die Stille. „Wous solle glesn hoam?", gibt der Rudi etwas mürrisch, weil er heute seine Ruhe haben möchte, zurück und fügt hinzu: „Und außerdem: Schaof könna net schreibm, schou dösweng kanne voun a ran Schaof nix glesn hoam."

Der Gerch versachlicht: „I hoab doch niet gsachd, daas a Schaof woas gschriiebn hoat, daas d'Schaof an Massivsdaaweech in Massivbauweis midd ihrm Drüiberlauofn vernichdd haom solln, haobe gmaaind."

„Ezadla kumm i mid, bei Dir hoadse a Woudd aaf d'Schaof endwiggld, desweng vernichsd Du dös Lammshaxl su gierich", antwortet ihm der Rudi und analysiert: „Dao is System dahinder, dös schreibm doch dia a su, daas d'Leit viül Lammbradn im Wirtshaus essn, weils mechdn, daas da neie Wech länger häld."


Bis zum nächsten Mal. Gerch und Rudi

 

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Anmerkung: Dem vorstehenden "Zwiegespräch" gingen unschöne, nicht der Wahrheit dienliche Veröffentlichungen im Namen des Fördervereins Burgruine Lichtenegg e. V. voraus, von denen sich "Gerch und Rudi" auf den Plan gerufen sahen. Aber auch sonst wird - wie für den Insider vor Ort leicht erkennbar ist - auf des Fördervereins einst seriöser Website leichtfertig mit der Wahrheit umgegangen, wird verbogen, werden teils von Anderen erbrachte Leistungen undifferenziert und für Außenstehende nicht erkennbar zu Unrecht als eigene zu 0 Euro erbrachte herausgestellt; Stand Mitte August 2008. Durch die Einbindung der aus der sozialen Einrichtung Werkhof Amberg-Sulzbach kommenden unermüdlichen Helfer ist die Durchführung des 4. Bauabschnitts in dieser Form wohl erst möglich geworden. Hochachtung vor deren Arbeit!

Wir wollen keinesfalls die tatsächlich von verschiedenen Mitgliedern bzw. Helfern in unterschiedlichem Umfang erbrachte hochachtenswerte unentgeltliche Arbeitsleistung schmälern. Ihnen gebühren Dank und Respekt. Ebenso den privaten und öffentlichen Förderern. Wir möchten aber auch zusätzlich jene in der zurückliegenden Zeit für die Burgruine Lichtenegg jahrelang mit Herzblut und Verzicht auf Freizeit und Urlaub Arbeitenden nicht außer Acht gelassen sehen.

Wir sind uns fast sicher, dass diese unsere Zeilen wieder für Aufruhr unter gewissen Leuten sorgen werden. Dem halten wir entgegen, wir sehen uns auch als Chronist und als solcher der objektiven wahrheitsgemäßen Information verpflichtet. Das mag zwar nicht unbedingt jedermanns uneingeschränkten Beifall finden, wir möchten auf diesen hohen Anspruch dennoch nicht verzichten. Wahrheit ist auch nicht womöglich etwas, was den Wohn- und Erholungswert von Lichtenegg schmälern würde. Im Gegenteil. Also, was soll's. Halten wir daran fest!

Und was noch auffällt: Auf der Homepage des Förderverein Burgruine Lichtenegg - deren Gestalter ist der 2. Schriftführer und IT-Programmierer Gerhard Rösel, Lichtenegg - geht man nicht gerade zimperlich mit der Lichtenegger Wirtsfamilie um. Es werden Lügen verbreitet, der Wirt wird diskreditiert und mit Dreck beworfen. Wie hässlich! Manche Beobachter fragen sich in Anbetracht der Veröffentlichungen gar, sind es Burn-out und Frust, die diesen Informatiker (und einen, der sich dem Anschein nach als "Wadlbeißer" betätigt) zu derartiger Hetze und Verleumdung treiben. Und Leute, die ein solches Ausarten eindämmen könnten, scheinen nach dem Motto zu verfahren "nichts hören, nichts sehen, nichts sagen".
Ob die Verleumdungen - wie vermutlich beabsichtigt - der Wirtsfamilie in Anbetracht deren kontinuierlich steigenden Gästezahlen schaden, scheint eher fraglich. Der Wirt selbst gibt sich jedenfalls relativ gelassen und stuft die Verleumdungen als dummes Verhalten einiger weniger Neider ein. Er und seine Gäste freuen sich über das gut gelungene Ensemble Aussichtsplateau, sanierte Burgruine und - direkt unterhalb mit Handlauf und wenigen Treppenstufen verbunden - Wirtshaus mit großem "Schloss-Garten".

Für die Region dürften die Entgleisungen des Fördervereins bestimmt keine gute Werbung darstellen. Peinlich, peinlich! Da wird selbst davor nicht haltgemacht, von eigenen Mitgliedern stammende Gästebucheinträge, die Sorge um die Seriosität des Fördervereins und seines Internetauftritts erkennen lassen, zu verstümmeln. Da wird zensiert und manipuliert. Hinzu kommt die Negativ-Propaganda einiger weniger Leute der Vorstandschaft. Unverkennbar ist da Missgunst auch des neuen mit Handlauf gesicherten
Burgberg-Weges wegen, hilfreich besonders für ältere Leute, mit im Spiel, von dem neben dem Tourismus allgemein natürlich auch das Lichtenegger Wirtshaus profitiert. Der Wirtin treibt das oft die Tränen in die Augen. Sie hat nur einen großen Wunsch an den Förderverein, sie möchte hier mit ihrer Familie in Frieden leben dürfen.

 

Und hier sei es der Lichtenegger Wirtin Nina Raum (Alter Schloss-Wirt Lichtenegg) - Bild rechts - gestattet, sich ihren Kummer von der Seele zu reden:

 

Liebe Besucher Lichteneggs,

als ich 1999 von Unterschlesien hierher nach Lichtenegg gekommen bin und dann im November 2001 meinen hier ansässigen Mann geheiratet hatte, wurde ich vielfach als Wirtin nicht ernstgenommen, stattdessen belächelt. Je mehr die Anerkennung bei den immer zahlreicher werdenden Stammgästen aus nah und fern wuchs, umsomehr wurden ich und meine Familie so manchem Neider aus Lichtenegg und Umgehung ein Dorn im Auge.

Insbesondere das Verhalten einiger Leute aus der Vorstandschaft des Förderverein Burgruine Lichtenegg musste ich als Diskriminierung empfinden, die sich soweit steigerte, dass ich im November 2007 meinen Ehemann bat, die bestehende Familienmitgliedschaft im Förderverein zu kündigen. Mein Mann, ein Gründungsmitglied des Förderverein Burgruine Lichtenegg, der den Förderverein in all den Jahren und insbesondere nach dem Rücktritt des Gründungs- und langjährigen Fördervereinsvorsitzenden Hans Seitz, nach Kräften im Rahmen seiner Möglichkeiten nachweisbar unterstützt hat und auch dazu beitrug, dass die Sanierungsarbeiten zum 4. Bauabschnitt wieder in Schwung kamen, zögerte lange. Er willigte in die von mir gewünschte Kündigung erst ein, als ihm immer mehr von einer gehässigen Negativpropaganda bestimmter Leute, die gegen ihn, unser Wirtshaus und damit gegen meine Familie gerichtet war und ist, berichtet wurde. Er wollte dennoch selbst als Einzelmitglied im Förderverein bleiben, seine Bitte darum wurde ihm vom Vorstand nicht beantwortet!

Ich wäre eine schlechte Ehefrau und Wirtin, würde ich die neuerlichen unter dem Deckmantel eines gemeinnützigen Fördervereins getätigten Angriffe und Verleumdungen gegen Wirt und Wirtshaus nicht besonders verletzend auch für meine Person empfinden. Aus meiner früheren Heimat kenne ich so etwas nicht und habe das erst recht nicht in einem Land mit Hochkultur und langer Demokratie erwartet.

Mein Mann und ich freuen uns in Dankbarkeit über all das, was insbesondere unter dem ehemaligen Vorsitzenden des Fördervereins Burgruine Lichtenegg e. V., Hans Seitz, an Sanierungsarbeiten oben auf der Burgruine Lichtenegg geleistet wurde und unter dem jetzigen Vorsitzenden Richard Pilhöfer abgeschlossen werden soll. Angeschafft allerdings haben wir die Arbeiten nicht. So dürfen uns bitte alle Jene nicht böse sein, die jetzt merken, dass die Arbeit des Fördervereins automatisch auch der Gastronomie zugutekommt. Anlass zu Neid sollte das aber für Niemanden geben. Wir wussten und wissen die Sanierungsarbeiten zu schätzen, darum hatten wir ja auch bereits im vergangenen Jahr dem Förderverein Burgruine Lichtenegg die schon früher gegebene und teilweise genutzte Zusage der täglichen Verköstigung der freiwilligen Bauhelfer erneuert. Siehe unten den Abdruck eines Originals des Förderverein Burgruine Lichtenegg.

Ich gebe allerdings die Hoffnung nicht auf, dass eines Tages wieder die Vernunft einkehrt und ich mich zusammen mit meiner Familie ohne Störfeuer meinen geschätzten Gästen widmen kann. Mit voller Kraft und ungetrübter Freude möchte ich für unser Wirtshaus da sein können. Die Gastronomie wird ja in gewisser Weise auch als eine Visitenkarte der Gemeinde empfunden. Und dafür, dass Gäste immer wieder und immer mehr zu uns nach Lichtenegg und ins Birgland kommen, möchten wir, die Familie Raum, unser Bestes geben.

Nina Raum mit Familie
http://www.raum-lichtenegg.de

 

 

Anmerkung:
Zum Trost der Wirtin sei gesagt, nicht nur sie, auch andere Mitglieder, darunter der Hobby-Historiker und Gründungs- und langjährige Fördervereins-Vorsitzende Hans Seitz, sahen sich von der neuen Führung des Fördervereins beiseite geschoben, von jeglicher Information abgeschnitten. Der unterschiedlichen Behandlung der Mitglieder wegen - die einen durften an "geheimen" Vorstandssitzungen teilnehmen, den anderen wurde hartnäckig unter Anwendung eines "Strategieplanes" jegliche Information zu den Vorhaben des gemeinnützigen Fördervereins verweigert - sind etliche davon zum Jahreswechsel 2007/2008 sich enttäuscht und in ihren Gefühlen verletzt sehend aus dem Förderverein Burgruine Lichtenegg ausgetreten. Und es rumort weiter im Verein. Die Satzungsziele des 1998 gegründeten Fördervereins Burgruine Lichtenegg, den inzwischen auch vier in den zurückliegenden Jahren aktiv mitarbeitende bzw. mitgestaltende Gründungsmitglieder verlassen haben, scheinen zwischendurch zur Nebensache zu werden. Zur Schadenfreude sollte das aber niemanden veranlassen!

 

Noch ein Hinweis: Wir möchten nicht so missverstanden werden, als stünden wir in Gegnerschaft zum Förderverein Burgruine Lichtenegg. Wenn jemand so etwas behauptet oder verbreitet, kann das guten Gewissens als dümmliches Geschwätz bezeichnet werden. Dem Anschein nach beteiligen sich an derartigen Verlautbarungen vereinzelt auch Personen, denen allgemein Seriosität nachzusagen ist. Ihnen sei ans Herz gelegt, wir greifen niemanden an. Wir möchten richtigstellen, rehabilitieren, der Gerechtigkeit dienen. Wir setzen uns für das Positive und Schöne in unserer Heimat ein!

Wir sind froh, dass es einen Förderverein Burgruine Lichtenegg gibt. Nur sollten sich Teile der Führung des Fördervereins, gerade weil dieser als gemeinnützig "firmiert", nicht mit Streitigkeiten in und außerhalb des Vereins und noch dazu im Namen des Vereins profilieren wollen. Das stört uns, aber nicht nur uns!

Wir reichen unsere Hand zum aufrichtigen Miteinander. Arbeiten wir gemeinsam für Lichtenegg.

Und: Lichtenegg hat so viel Schönes zu bieten, tun wir es gemeinsam kund!